„Die Stimme der Eltern findet Gehör“ – statistische Auswertung der Onlineumfrage

Umfrage Juni 2019

Wie vor einiger Zeit angekündigt, hat zwischenzeitlich ein Gespräch mit Herrn Landrat Müller und dem Kreis-Jugendamtsleiter, Herrn Uhrmacher, stattgefunden, um die Onlineumfrage gemeinsam auszuwerten. Ergebnisse können Sie HIER einsehen!


1. In welcher Stadt im Kreis Paderborn besucht ihr Kind/ihre Kinder eine Kita? 

Bei der ersten Frage unserer Onlineumfrage haben 767 Personen teilgenommen. 8 Einträge müssen aufgrund von Falscheinträgen abgezogen werden, so dass 759 auszuwertende Einträge verbleiben.

Bevor die Analyse folgt, ist anzumerken, dass dies die einzige Frage ist, ohne eine schlussendliche statistische Auswertung in Prozentzahlen präsentieren zu können. Bei einer wiederholten Umfrage, bestenfalls im nächsten Jahr, müsste die Umfrage dahingehend geändert werden, dass die 10 Städte einzeln anzuklicken sind. Um dann darunter je ein Bemerkungsfeld für die Gemeinden/Stadtteile als Option anzubieten, unter denen die Kitas gefasst werden. So wäre ein noch genaueres Ergebnis, inkl. prozentualer Auswertung, zu erhalten.

Natürlich sind auch die nachfolgenden Auswertungen repräsentativ, die manuell vorgenommen wurden. Anhand eines Ausdrucks, sowohl vom Onlineergebnis, als auch einer Übersichtskarte des Kreises Paderborn, wurden die jeweiligen Städte/Gemeinden oder Stadtteile farblich markiert. So ließ sich ganz schnell anhand der Farbskala ableiten, dass sich ein Umfrageranking ergab.

Die Stadt Paderborn mit den Stadteilen „Benhausen, Dahl, Elsen, Marienloh, Neuenbeken, Sande, Schloss Neuhaus und Wewer“ waren die aktivsten Teilnehmer. Dabei kristallisierte sich ganz klar die Kernstadt als stärkster Part in dieser Onlineumfrage heraus. Interessanterweise wurde durch die Teilnehmer der Kernstadt auch häufig das freie Bemerkungsfeld genutzt, um Kritik und Anregungen kund zu tun.

Zweitstärkste Stadt war Salzkotten mit seinen Gemeinden „Mantinghausen, Niederntudorf, Oberntudorf, Scharmede, Schwelle, Thüle, Upsprunge und Verlar“. Hier ist hingegen zu beobachten, dass im Gegensatz zur Stadt Paderborn nicht so häufig das freie Bemerkungsfeld zum Tragen kam.

Bad Lippspringe war mit seinen Kitas an der 3. Position, wohingegen sich die übrigen Städte, wie Hövelhof, Büren, Altenbeken, Wünnenberg, Borchen und Lichtenau die Waage hielten.


2. Wie viele Kinder in Ihrem Haushalt besuchen eine Kita?


3. Zu welchem Träger gehört die Einrichtung, die ihr Kind besucht? *


4. Wie empfinden Sie die personelle Aufstellung in der Einrichtung die ihre Kinder besuchen?


5. Welche Elternangebote finden in der Kita regelmäßig statt?


6. Wie zufrieden sind Sie mit den Öffnungszeiten?


7. Empfinden Sie das Essensangebot in der Kita als ausgewogen und gesund?


8. Hat ihr Kind in der Kita ausreichende Möglichkeiten sich zu bewegen?


9. Haben Sie das Gefühl ihr Kind wird in seiner Entwicklung individuell gefördert?


10. Haben Sie das Gefühl ihr Kind wird ausreichend auf die Schule vorbereitet?


11. Wäre ein zweites beitragsfreies Kitajahr eine sinnvolle Entlastung für Ihre Familie?


12. Offene Frage / Wünsche / Anregungen

Das Fazit dieses Bemerkungsfeldes ist folgendes: Engagierte Eltern, denen das Wohl der Kinder am Herzen liegt, gibt es glücklicherweise noch überall. Es waren etliche konstruktive Ansätze und Bemerkungen zu lesen, die auch auf Kreisebene zum Nachdenken anregen. So versprach Landrat Müller, dass eine enge Zusammenarbeit auf den zuständigen Ebenen mit dem JAEB gewährleistet wird. Sowohl Landrat Müller, wie auch der Kreisjugendamtsleiter, Georg Uhrmeister, waren sofort nach Terminanfrage zu einem ausführlichen Termin bereit. Nachfolgende Termine, in denen gerade die Antworten des freien Bemerkungsfeldes explizit bearbeitet werden, folgen nach der Sommerpause.

Insgesamt gab es keine Stadt mit all seinen Kitas, die nicht an der Onlineumfrage teilgenommen hat. Dennoch gibt es Ballungszentren, in denen Eltern scheinbar aktiver tätig sind, als anderswo. Obschon erst in Erwägung stand, die Kitas, die dem Stadtjugendamt Paderborn unterstehen, aus der Umfrage auszugrenzen, zeigt, dass gerade diese Eltern äußerst aktiv waren.

Dieses Engagement zeigt, dass es den Eltern generell vollkommen egal ist, ob sie dem Stadt oder dem Kreis unterstehen – viele wünschen sich eine Vereinfachung und eine kürzere Reaktionszeit bei Problembehebungen zum Wohle der Kinder!

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